Erster Ausflug in England – TAG2

Tag2:
Da der Hadrian’s Wall nur ein paar Meilen im Westen von Blyth liegt, sind wir am Morgen auch kurzerhand dort hingefahren und haben zudem ein paar schöne Bilder einfangen.

Der Hadrianswall war ein römisches Grenzbefestigungssystem, das zwischen Newcastle und Solway Firth, nahe der heutigen Grenze zwischen Schottland und England in Großbritannien, angelegt war. Es wurde zwischen 122 und 128 n. Chr. auf Anordnung Kaiser Hadrians (76–138) erbaut, nachdem dieser auch die nördlichen Grenzen im Rahmen seiner Inspektionsreise durch alle Provinzen des Reichs besucht hatte. Der Wall erstreckte sich auf einer Länge von rund 113 Kilometern, sollte den Grenzverkehr überwachen und Überfälle sowie die unkontrollierte Einwanderung schottischer und irischer Stämme auf das Gebiet der Provinz Britannia verhindern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hadrianswall


Wir fuhren dann weiter Richtung Norden und haben erst wieder kurz vor der Grenze zu Schottland haltgemacht, und zwar in Rothbury. Warum wir ausgerechnet in Rothbury eine Rast eingelegt hatten weiß ich nicht mehr. Diesen Stopp werden wir aber nicht sehr schnell vergessen, denn als ich noch auf dem Friedhof war Bild um Bilder zu knipsen, hörte ich wie Patrick oder Daniel laut meinen Namen ruft, ich solle doch mal schnell kommen. Patrick und Daniel, die eine Straße hinabliefen, beobachteten wie sich unmittelbar parallel von ihnen ein Auto selbständig machte und dessen Ziel war nichts Geringeres als ein neuer Audi A8. Ohne lange zu überlegen haben die beiden heroisch das Auto aufgehalten. Während ich einen Stein zum Unterlegen suchte, hat Daniel versucht den Halter des Wagens in der Kirche gegenüber ausfindig zu machen, ohne Erfolg. Zugegeben, bevor ich geholfen habe, habe ich es mir nicht nehmen lassen ein Video zu drehen. Wir haben dem Halter sodann eine kleine Nachricht hinterlassen, über die er sich sicherlich gefreut haben wird.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging die Reise weiter nach Edingburgh. Ein passendes B&B in Stadtmitte wurde schnell gefunden. Das B&B hatte eine außergewöhnliche Einrichtung und man fühlte sich ab und an in ein anderes Jahrzehnt versetzt. Nachdem die Besitzerin gefragt hatte ob ich Schnarche weil ihr verstorbener Ehemann eine ähnliche Statur hatte durften wir auch schon die Zimmer beziehen. Okay …

In die Stadt sind wir am Abend nur um unseren Hunger zu stillen. Von der Stadt hätten wir auch nicht mehr viel gesehen, denn es war schon dunkel. Dafür haben wir ja den nächsten Tag.